DIGITEX Home & Living

Die DIGITEX Home & Living ist der digitale Treffpunkt für Heim- und Haustextilien. Die digitale Messe mit einem spannenden Vortragsprogramm findet vom 12.01.2021 - 15.01.2021 statt und ist die ideale Plattform, Industrie und Fachpublikum zusammenzubringen.

Der DIGITEX Home & Living Podcast

Austausch und Interaktion sind zwei zentrale Motoren der Heim- und Haustextilbranche. Der Podcast von DIGITEX Home & Living gibt spannende Einblicke einzelner Akteure.

Digitex - Podcast Heimtextilien und Haustextilien
Podcast

DIGITEX Home & Living auf die Ohren

Was bewegt die Heimtextil- und Haustextilbranche? In unserem Podcast laden wir interessante Gäste zum Austausch ein. Wir reden über Trends, aktuelle Themen und Entwicklungen in der Branche. Wir Diskutieren über die Zukunft und geben spannende Einblicke. So bleiben Sie auf dem Laufenden.

Podcast

Folge 4: ein Rückblick auf die DIGITEX mit Joachim Brands von Begros

In der vierten Folge spricht Gerrit Meinke mit Joachim Brands rückblickend über die DIGITEX. Welchen Eindruck hat die Messe bei dem Einkaufsleiter für die Fachsortimente des Möbeleinkaufsverbands Begros hinterlassen und welche Vor- und Nachteile bringt eine digitale Messe mit sich?

Was war der Grund zur Teilnahme an der DIGITEX?

Brands erklärt, dass besonders das Fehlen der Präsenzmessen, aber auch die erhebliche Weiterentwicklung der digitalen Welt die digitale Messe zu einem spannenden Thema macht. „Als man an mich herangetreten ist, ob wir an einer solchen Messe teilnehmen wollen, habe ich dann sofort zugesagt.“

Erwartungen an die DIGITEX

Joachim Brands Erwartung an eine digitale Messe war es neue Produkte zu sehen und mit Lieferanten Diskussionen führen zu können. Es seien konkrete Einkaufentscheidungen gefällt worden, sowie Entscheidungen über weitere Zusammenarbeit und Programme. Seine Erwartungen seien daher zu 99,9% erfüllt worden und es konnte durch die DIGITEX ein Messeerlebnis geliefert werden.

Was können wir verbessern?

Auf die Frage nach einem allgemeinen Fazit zur DIGITEX antwortet Brands, dass von der Anmeldung bis hin zum Besuch des Messestandes alles gut funktioniert hat. „Da gibt es minimale Dinge, die man verbessern kann, aber die nicht lebensnotwendig sind.“ Es habe ihm gut gefallen, daher kann er sich die digitale Messe auch in anderen Bereichen vorstellen, da es viele Dinge erleichtert.

Messe als hybrides Event

Joachim Brands merkt an, dass eine solche Messe die Präsenzmesse trotz einiger Vorteile nicht ersetzen kann. Diese Meinung teilt Gerrit Meinke. Er stellt sich eine Messe zukünftig als ein hybrides Event vor, bei dem die klassische Präsenzmesse durch ein digitales Tool begleitet und erweitert werden kann.

Das Vortragsprogramm Das Vortragsprogramm

Das Rahmenprogramm sei interessant gestaltet gewesen und laut Brands konnte sich hier jeder einen Schwerpunkt herausziehen.

Digital vs. Face-to-Face

Joachim Brands sieht in dem persönlichen Kontakt den größten Vorteil einer klassischen Messe. Gerade im Heimtextilien-Bereich sei es zudem schwierig, die Haptik der Produkte darzustellen. Aus diesem Grund wird eine digitale Messe zwar nicht die klassische Messe ersetzen, dennoch sei es gerade jetzt die ideale Plattform, um im Gespräch zu bleiben. Ein großer Vorteil der digitalen Messe sei außerdem die durch die fehlenden Reisen zu Präsenzmessen entstehende Zeit- und Kostenersparnis.

Der Blick in die Zukunft

Gerrit Meinke spricht die Planung einer unterjährigen Informationsplattform an. Brands kann sich vorstellen, dass ein solches Projekt als Austauschplattform für die Zukunft interessant sein kann. Abschließend hält Brands fest: „Kompliment. Das war eine tolle Veranstaltung!“

Podcast

Folge 3: Die DIGITEX in der Retrospektive - mit Stephan Hermes von Porta Möbel

In der dritten Folge des DIGITEX Podcast spricht Gerrit Meinke mit Stephan Hermes, Geschäftsführer von Porta.

Warum hat Porta die digitale Messe besucht?

Hermes macht deutlich, dass die aktuelle Pandemie ein gewöhnliches Messegeschehen unmöglich macht. Eine virtuelle Messe und das Format DIGITEX Home & Living ermöglichte es dem Einrichtungshaus, den Kontakt zur Industrie in einem Messeformat aufrechtzuerhalten.

Welche Erwartungen und Anforderungen gab es hinsichtlich der DIGITEX Home & Living?

Stephan Hermes berichtet von einer sehr neutralen Herangehensweise. Konkrete Erwartungen waren für ihn schwer zu entwickeln, da die Ausgestaltung und die Funktion des digitalen Formats im Vorhinein schwer vorstellbar waren. Er beschreibt seine Messeteilnahme bis auf die fehlende Haptik vergleichbar mit einem physischem Messebesuch. Der Kontakt zu den Ausstellern sowie der Austausch mit Verbandskollegen konnte gut über die digitale Messe abgebildet werden. Darüber hinaus waren auch das Miteinbeziehen und das Begeistern weiterer Mitarbeiter möglich, welche sonst nicht an der Messe teilgenommen hätten.

Kein kompletter Ersatz

Hermes unterstreicht, dass die digitale Messe durchaus ein Messeerlebnis und ein Gefühl von Messe aufbringen konnte. Selbstverständlich fehlt aber der ganz persönliche Kontakt. Trotzdem empfand er das Format DIGITEX Home & Living als extrem überzeugend, denn es gab auch Neuerungen wie z.B. der Live-Chat, den man vorher in dieser Art und Weise noch nie ausprobiert hat.

Die DIGITEX als Basis für Oderentscheidungen

Neben dem persönlichen Austausch und dem Informationsaustausch stellt sich die Frage, ob die DIGITEX Home & Living als Basis für Oderentscheidungen herangezogen werden konnte. Hermes betont, dass der Prozess komplett vergleichbar mit dem analoger Informationsmessen durchgeführt werden konnte. Ordermessen gab es an sich schon lange nicht mehr und jede physische Messe entsprach einer Informationsmesse. Daher entsprach der Verlauf der DIGITEX Home & Living auch nahezu fast einer physischen Messe, was für die Industrie und die Einkäufer momentan ein sehr großer Vorteil ist.

Die DIGITEX ist langfristig geplant. Was ist in der ersten Ausgabe besonders gut gelungen und wo ist Verbesserungspotential vorhanden?

Stephan Hermes betont, dass er (leider) noch nicht allzu viel Erfahrung mit digitalen Messen hat, wobei er besonders die Shops und die Referenten*innen hervorheben möchte. Aus seiner Sicht könnte man für die Zukunft noch weitere Meeting Points oder Foren einbauen, bei denen sich z.B. Einkäufer untereinander austauschen oder ein Statement abgeben können. Ein Wunsch, jedoch keine Verbesserung ist, dass man sich die Vorträge der Referenten*innen im Nachgang nochmals anschauen bzw. herunterladen kann. Das sei sicherlich von Vorteil für Kunden wie auch für Aussteller. Ein weiterer Wunsch wäre noch eine Podiumsdiskussion, die für die Zukunft aber bereits fest eingeplant sind. Alles in allem gäbe es aber wirklich nicht viel zu verbessern. Herr Hermes sowie seine Mitarbeiter und Kollegen seien durchweg positiv überrascht und sehr begeistert.

Messestände

Innerhalb von nur 10 Wochen haben alle Aussteller sehr attraktive und ansprechende Messestände auf die Beine gestellt. Dies hat sicherlich zum Erfolg beigetragen und zeichnet die Motivation sowie den Einsatz der Menschen dahinter aus.

Vorteile einer analogen bzw. einer digitale Messe

Herr Hermes betont, dass hier eindeutig der Faktor Kosten und der Aspekt Zeit unschlagbar sind. Man könnte von zu Hause oder vom Büro aus aktiver Teilnehmer sein ohne weite Reisen unternehmen zu müssen. Weiterhin sei ein großer Vorteil, dass man den Zeitpunkt der Messe selbst bestimmen kann. Das Event könnte dementsprechend jederzeit geplant und durchgeführt werden und man wäre nicht auf das vorgeschriebene und festgesetzte Datum einmalig im Jahr begrenzt.

Was gilt für die Zukunft?

Eine analoge Messe wird niemals ersetzbar sein, jedoch ist es vorstellbar, dass man Messen als eine Hybrid-Veranstaltung durchführt. Eine analoge Messe könnte auch virtuelle Bestandteile beinhalten. Derzeit ist noch alles Neu aber dieses Format bietet der Industrie und den Einkäufern viele Vorteile, um den Kontakt zur Industrie beibehalten zu können.

Podcast

Folge 2: Die DIGITEX aus der Einkäufersicht - mit Thomas Staba von der Otto-Group

Thomas Staba, Bereichsleitung Category Hometextile & Decoration bei der Otto-Group und Andreas Sievert von der KMS Meinke oHG sprechen in der zweiten Folge des DIGITEX Podcast über die Sicht des Fachpublikums auf die erste digitale Messe der Heimtextil- und Haustextilbranche. Thomas Staba gibt spannende Impulse aus der Perspektive eines Entscheiders und teilt seine Gedanken in Bezug auf auf die Effektivierung des Messegeschäfts in der Heimtextilbranche.

Der richtige Zeitpunkt ist jetzt

Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, sei der richtige Zeitpunkt für digitale Messen, antwortet Thomas Staba auf Andreas Sieverts Aussage, dass die Textilbranche bislang nicht als Vorreiter der Digitalisierung bekannt sei.

Die richtige Plattform für Einkaufsentscheidungen?

„Mit dem Problem des nicht-haptischen habe ich als Onlinehändler ja sowieso zu kämpfen“, lacht er. Daher habe er keine Berührungsängste. Die Zusammenarbeit habe im letzten Jahr trotz der fehlenden Reisen zu internationalen Lieferanten sehr gut funktioniert, blickt Thomas Staba zurück.

Die Otto Group auf der Digitex 2021

Ziel sei es unter anderem neue Lieferanten zu gewinnen. Dazu wird voraussichtlich ein Team von mindestens sechs Personen aus unterschiedlichen Produktgruppen auf der Messe vertreten sein.

Pandemie - Katalysator der Digitalisierung?

Im Hause Otto bestand schon vor der Corona-Pandemie die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, welche im letzten Jahr teilweise sogar zu 100 % genutzt wurde. „Es haben alle Termine stattgefunden und es hat mit allen funktioniert“ berichtet Thomas Staba.

Digitale Messe: Die Vorteile

Die Vorteile einer digitalen Messe liegen unter anderem darin, dass das Team stärker involviert werden kann, da mehrere Leute gleichzeitig teilnehmen können. Zudem können deutlich mehr Besuche durchgeführt und ein breiteres Themenspektrum bearbeitet werden.

Blick in die Zukunft

„Ich glaube, dass viele der Gespräche, die sonst auf Messen stattfinden wunderbar auch digital stattfinden können. Vielleicht sogar besser.“ bemerkt Thomas Staba. Dieses Format sei auch als Informationsplattform vorstellbar. So kann sich stärker vernetzt und zusammengearbeitet werden.

Podcast

Folge 1: Digitalisierung in der Heim- und Haustextilbranche mit Mag. Paul Mohr (Geschäftsführer Vossen GmbH & Co. KG)

Mag. Paul Mohr, Geschäftsführer bei der Vossen GmbH & Co KG, und Gerrit Meinke, Geschäftsführer bei der KMS Meinke OHG sprechen im heutigen Podcast über die Zukunft der Heim- und Haustextilbranche. Welche Rolle spielen dabei die Digitalisierung und wie kann man sie gewinnbringend einsetzen? Darüber hinaus steht auch die DIGITEX Home & Living als erste digitale Messe der Heimtextil- und Haustextilbranche im Fokus.

Die Bedeutung der Digitalisierung

„Es gibt immer wieder Prozesse, die dazu führen, dass alte Strukturen verdrängt werden und diese schöpferische Zerstörung ist kein Systemfehler, sondern sie ist notwendig, um eine Neuordnung zu schaffen.“ Paul Mohr macht schnell klar, dass es nicht darum geht auf die Zukunft zu warten, sondern diese aktiv mitzugestalten.

Digitale Formate – jetzt

„Es ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt die Digitalisierung auch im Messebereich zu fokussieren. Digitale Formate sind genau auf derzeitige Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten“ ,antwortet Paul Mohr auf die Hypothese Meinkes, dass die Heimtextil- und Haustextilbranche nicht unbedingt als digitaler Vorreiter gilt. Mohr sieht die Offenheit gegenüber neuen Formaten gegeben. „Diese gilt es zu nutzen und zu organisieren, dann kann da etwas sehr Spannendes entstehen.“

Die Ziele sind die gleichen

Egal, ob es um eine digitale oder eine physische Messe geht – das Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, die vernetzt, die Menschen zusammenbringt und Produkte präsentiert.

Kommunikation im Mittelpunkt

Bei all der all den Unbekannten im Hinblick auf digitale Messeformate steht vor allem die Kommunikation der Akteure im Vordergrund.

Es geht um den Content

„Wir haben bereits vor Jahren aufgehört, Produkte zu verkaufen. Wir verkaufen Gesamtkonzepte. (…) Es geht um die Story dahinter“, macht Mohr deutlich. Diese Stories, die Begeisterung auslösen gilt es nun auch digital zu verbreiten. Für die Besucher heißt das: auf die Website gehen, auf den Messestand gehen und sich inspirieren und begeistern lassen.

Haptik über Musterbox

Haptik über eine digitale Messe zu vermitteln wird als zentrale Herausforderung gesehen. „Bis zu einem gewissen Maß, kann ich diesem Argument auch etwas abgewinnen“, berichtet Mohr. Vossen entwickelte parallel die Lösung mit Hilfe einer Musterbox dem Besucher auch haptische Erlebnisse zu ermöglichen. „Es gibt spannende Möglichkeiten, das Digitale und das Analoge zu verbinden“, führt Mohr weiter aus. Meinke ergänzt, dass es auch hier darum geht, kreativ auf die Herausforderungen zu reagieren.

DIGITEX als Entscheidungsgrundlage

Mohr stellt heraus, dass der Informationsgehalt im Vergleich zu einer physischen Messe gleich ist. Entscheidungen seitens von Einkäufern könnten sogar über digitale Formate noch wesentlich effizienter getroffen werden.

Zukunft des Formates DIGITEX gilt es zu gestalten

Mit den Trends, die sich vor allem im Moment auch international abzeichnen wird man auch in Verkaufsgesprächen und in Beratungsgesprächen ganz nah sein – auch auf einer digitalen Ebene.

Zeitpunkt einer Heimtextilien- und Haustextilmesse

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Messe in dem Themenbereich? „Kürzere, häufigere Impulse sind deutlich produktiver“, berichtet Mohr von seinen Erfahrungen im Hause Vossen. So wird der Austausch impulsstärker.